Zweimal “Ja” = Ehepaar

21 Oktober 2008 von Takahoffi

BrautpaarNachdem ich ja schon ausführlich über meinen Abschied vom Jungesellendasein berichtet habe – darf natürlich das Hauptereignis, nämlich meine Hochzeit am 27.09.2008 nicht zu kurz kommen. Es wäre ja auch schade drum, denn schließlich war dies einer wichtigsten und schönsten Tage meines bisherigen Lebens.

Bereits eine Woche zuvor hatten wir mit unseren Freunden und der großen Verwandtschaft bei meinen Eltern einen traditionellen Polterabend veranstaltet. Obwohl wir uns aufgrund der Zahl der Gäste nicht so mit jedem unterhalten konnten wie wir uns das vorgestellt haben, wird uns dieser Abend unvergeßlich bleiben – und das nicht nur wegen des hervorragenden Spanferkels. Daher ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an alle, die an diesem Tag mit uns gefeiert haben und uns Glück für die Hochzeit gewünscht haben, auch wenn das ein oder andere alte Geschirr dran glauben musste.

Für die Hochzeit selbst hatten wir uns entschieden, die Trauung im kleinen beschaulichen Familienkreis in der Heimat meiner Frau, dem Erzgebirge,  durchzuführen. Als Location für die Feier hatten wir uns das Kleine Vorwerk in Sayda ausgesucht. Als Standesamt bot sich natürlich das Standesamt von Sayda an.

Nachdem Mary und ich bereits am Donnerstag den Weg nach Sachsen auf uns genommen hatten, reisten meine Großeltern, Eltern, Geschwister und mein Patenonkel und seine Frau am Freitag Abend teils über abenteuerliche Umwege bzw. Abkürzungen die gut 260km ins schöne Erzgebirge. Mir persönlich fiel an diesem Abend als wir alle miteinander im Kleinen Vorwerk beim Essen saßen, ein riesen großer Stein vom Herzen, dass diese logistische Meisterleistung geglückt war. Denn da wir ja ein gutes Stück vom Hochzeitsort weg wohnen und sich meine Mutter liebenswerter Weise um den Blumenschmuck und die Tischdeko gekümmert hatte, musste diese natürlich auch ohne Schaden zu nehmen transpotiert werden.

bild10.JPG Der Tag der Hochzeit präsentierte sich dann, nachdem sich der Nebel aufgelöst hatte, mit strahlendem Sonnenschein von seiner besten Seite. Da sich Mary bereits zu früher Stunde zum Friseur begeben hatte fuhr ich die 5km vom Haus meiner Schwiegereltern zum Kleinen Vorwerk um meiner Mutter bei den Dekorationsarbeiten für die Tafel und am Hochzeitsauto, einem rießigen Lincoln zu helfen. Nachdem wir dem etwas überforderten Personal klar machen konnten, dass an ihre gestellte 3m Tafel mit Sicherheit keine 17 Leute passen werden – wurde die Tafel nach unserern Wünschen verlängert, so dass meine Mutter ihre großartige Tischdeko anrichten konnte.

bild01.JPG Irgendwie verging der Vormittag wie im Flug und Schwups durfte ich auch schon meine Braut abholen fahren. Also mit dem Freund meiner Schwester in das 5,80m Lincoln Towncar gestiegen und gemütlich die 5km in den Nachbarort gefahren um Mary abzuholen. Als ich bei meinen Schwiegereltern geklingelt hatte und dann meine Mary im Brautkleid vor mir sah, war ich erstmal ganz platt. Das Kleid sah echt super aus, beim Gedanken daran machts heute bei mir im Kopf immer noch “Wow”. Wirklich umwerfend. Zum Sektempfang gings dann natürlich mit der Brautkarosse, die nicht nur wegen ihrer imposanten und auffälligen Optik die Blicke auf sich zog, sondern natürlich auch durch den 5 Liter Motor und das unvergleichliche Brummeln akustisch was her machte.

bild06.JPG Nach einer kurzen Stärkung in Form von Häppchen und Sekt ging es dann im Konvoi zum Standesamt, wo die Standesbeamtin bereits auf uns wartete. Mein Puls und meine Anspannung stiegen nun von Minute von Minute. Obwohl ich mir vorgenommen hatte ganz cool zu bleiben, war ich wirklich nervös.  Dementsprechend fiel mein “Ja” auch etwas schwach und zittrig aus – aber ich hatte in diesem Moment einfach keine kräftigere Stimme! Höhepunkt in dieser wirklich feierlichen und von der Standesbeamtin wirklich wundervoll gestallteten Zermonie war für mich der Ringtausch. Da wurde mir richtig bewusst – Andi du bist jetzt verheiratet! Richtig Zeit darüber nachzudenken hatten wir natürlich nicht – denn nachdem wir das Standesamt durch ein Rosenspalier unter dem Regen von Rosenblüten verlassen hatte gings sofort ans traditionelle Betttuchauschneiden und nach einigen Fotos zurück zurück zum kleinen Vorwerk, wo bereits ein Baumstamm zum zersägen auf uns wartete.  Diese Aufgabe erledigten wir natürlich, frisch durch ein Glas Sekt gestärkt, bravorös!

Nach dem anschneiden der traditionellen Hochzeitstorte ging es dann zu einem gut 2 stündigen Fotoshooting in den Park des nahegelgenen Schlosses in Pfaffroda. Ein paar der Ergebnisse könnt ihr ja in der Präsentation begutachten.

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Wie es im kleinen Vorwerk Tradition ist pflanzten auch Mary und ich einen Baum. Das Loch für unsere Esche war schon ausgehoben, so dass wir in den letzten Sonnenstrahlen dieses wirklich grandiosen Tages nicht zu hart arbeiten mussten.

Diverse Spielchen,  ein gutes Abendessen (leider ohne die verspochenen Wachteleier und Gemüsestreifen) sowie das ein oder andere alkoholische Getränk liesen den Abend wie im Flug vergehen und nach einigen Aufräumarbeiten in unserer Altsächsischen Hochzeitssuite fielen Mary und ich in den frühen Morgenstunden buchstäblich ins Bett!

An dieser Stelle möchte ich mich gerne bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass dieser Tag für uns unvergeßlich wurde. Besonders hervorheben möchte ich gerne meine Mutter, die sich neben dem Blumenschmuck fürs Auto auch um die komplette Tischdekoration (nicht nur an der Hochzeit selbst, sondern auch am Polterabend) gekümmert hat und uns auch sonst mit Rat und Tat stets zur Seite stand!

Ein herzliches Dankeschön geht natürlich auch an alle die uns für unseren weiteren Lebensweg alles Gute gewünscht haben und uns auch das ein oder andere Geschenk gemacht haben.

Hochzeit

Bilder zu meiner Hochzeit am 27.09.2008

30 Fotos

4 Kommentare zu “Zweimal “Ja” = Ehepaar”

  1. QuincyNo Gravatar meint:

    Sersn Hoffi,

    na da sieht man ja endlich ein paar Bilder vom glücklich vermählten paar :) . Schön geworden eure Hochzeit.

    Wünsche euch natürlich alles alles Gute und Gottes Segen auf Eurem weiteren Lebensweg.

    Quincy

  2. kbunkerNo Gravatar meint:

    Hier auch noch meinen Glückwunsch!

    Das Foto bekommst du übrigends noch!

  3. RICO98No Gravatar meint:

    Guden Takka,

    auch wenn es schon a bissel her ist, alles gute noch zu eurer vermählung, viel glück und gesundheit.

    gruss kai (rico98)

  4. TakahoffiNo Gravatar meint:

    Hi Kai,

    vielen Dank für deine Glückwünsche! Schön mal wieder was von dir zu hören. Habe mich darüber wirklich sehr gefreut!

    Andi

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